freedom to god's people

ostersonntag

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Written by Henni

4. April 2010 at 21:13

Veröffentlicht in leben

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karsamstag

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kann es so etwas geben, dass ein mensch sich aus verhangenem himmel, unvermittelt, wieder mir zuwendet, den breiten graben seines rückens in den annehmenden blick des gesichtes vertauscht? dem vielen gesagtem, dem abschließend beredetem einen gänzlich neuen aspekt abgewinnt, ihm einen gänzlich neuen klang verleiht? wo tod und stille herrschte, einen augenblick oder schon eine ganze geschichte lang, wieder leben ausrufen, wieder vielklang raum gewinnen lassen? kann es so etwas geben, dass ein ende sich zum neubeginn wandelt und als ende nur noch eine erzählung bleibt, die auf etwas anderes hinstrebt?

wo jesu körper von ihnen hinweggetragen war, wo sein leib von den bindenden tüchern des endes verhüllt war, eines zwangsläufigen endes, wo das evangelium bis zu seinem abschluss erzählt war, einem abschluss, der ein abschied sein wollte… da entdecken sie beim ersten licht etwas gänzlich neues, eine neue geschichte, neue worte, neues zu erzählen, das das vergangene in seinem blick gänzlich umlenkt. das evangelium nimmt neue fahrt auf und fährt bis heute fort, zu erzählen.

und so wissen wir immer wieder aufs neue, dass der karsamstag jesu von seinem ostersonntag abgelöst werden wird und können die stunden bis dahin zählen.

in den karsamstag des lebens will der sonntag eingeladen, ja hineingezogen sein. es ist unsere geschichte und es liegt an uns, ob wir sie weitererzählen. am karsamstag unseres lebens strecken wir uns aus nach dem sonntag, der unserer sein soll.

Written by Henni

3. April 2010 at 20:19

Veröffentlicht in seelenleben

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mystischer spargel

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ich beschäftige mich ein letzter zeit ausführlich mit der möglichkeit einer mystischen theologie. eine beschäftigung, die unter anderem zu dem kleinen post auf meinem nebenblog geführt hat.

spannend war die reaktion vieler gesprächspartner auf den gedanken, eine theologie auf erfahrung aufzubauen. es scheint einen begriff von erfahrung zu geben, den ich bei der formulierung nicht bedacht hatte. nämlich den des unmittelbaren emotionalen erlebens, das ebenfalls unter „erfahrung“ firmiert. eine theologie, die darauf aufbaut, muss wohl tatsächlich kritisch gesehen werden. sie verlangte ein ständiges suchen, ausstrecken, ja vielleicht auf dauer sogar ein herbeiführen von emotionalen momenten, die sich als gottesbegegnung benennen lassen.

und so weit hergeholt ist der gedanke dann ja auch nicht. tatsächlich hört man auf vielen veranstaltungen und gottesdiensten die sehnsucht nach einer größeren zahl dieser momente heraus. und sieht man von dem spezifisch christlichen inhalt dieses verlangens hab, entspricht es auch einer der grundzüge unserer gesellschaft: der ständigen verfügbarkeit aller dinge. wir können jedes lied hören, wann uns danach ist, jede fernsehsendung sehen, wann wir zeit dafür haben. wir können jedes nahrungsmittel aus jeder gegend der welt zu jeder jahreszeit verzehren und jederzeit mit jedem beliebigen menschen in kontakt treten. so ist dieses erleben von nichts abhängig als unserem verlangen, nicht von programmplanern der rundfunkanstalten, nicht von der natur und nicht von kupferdraht. liegt es da nicht nahe, auch im geistlichen bereich mit allzeit verfügbaren erlebnissen zu rechnen?

liegt es. und mir liegt es fern, unsere hochverfügbarkeitswelt in bausch und bogen zu verdammen oder den wert emotionaler gottesbegegnungen in frage zu stellen. eine gefahr allerdings trägt beides in sich: den zwang zu wiederholung und den verlust der fähigkeit zum anhaltenden genuss. warum soll ich dem gefühl, das zum beispiel ein lied bei mir auslöst, in ruhe nachhängen, wenn ich doch die möglichkeit habe, jenes gefühl unmittelbar wieder herbeizuführen, indem ich die repeat-taste drücke. wird diese möglichkeit ausführlich in anspruch genommen, besteht die gefahr, dass der zugang zu bestimmten stimmungen, gefühlen oder auch gedanken nur noch in unmittelbarem erleben möglich ist. der rückzug auf erinnerung, auf vergangenes erleben, auf eigentliche erfahrung ist uns dann mehr und mehr verbaut.

denn das ist, was erfahrung eigentlich ausmacht. nicht das unmittelbare erleben, sei es denn nun emotional, intellektuell oder auch körperlich. sondern die veränderung, die erkenntnis, die sich einstellt in der beschäftigung mit dem erlebten. das ist ein begriff von erfahrung, der sich niederschlägt in der rede von einem „erfahrenen menschen“ oder auch von „lebenserfahrung“. das erlebnis selbst ist nur der auslöser dieser erfahrung und im besten fall verblasst es im laufe der zeit völlig.

diese art von gottes-erfahrung kann meiner meinung nach einer mystischen theologie zugrundeliegen. die erfahrung, die sich angestossen durch die begegnung mit gott aufbaut und entwickelt. die gedanken, überzeugungen und veränderungen die daraus entstehen und die danach drängen, versprachlicht zu werden, sind grundlage einer theologie, die dann diese versprachlichungen leisten muss.

dazu ist es aber dringend nötig, unser verlangen nach einem hochverfügbarkeitsgott an die zügel zu nehmen. es verlangt die fähigkeit, momente wie maria in unserem herzen zu bewahren und zu bewegen, dem, was daraus hervorgeht, nachzuspüren und es langsam und vorsichtig kommunizierbar zu machen, zuerst uns selbst und dann dem anderen. das ist nicht zuletzt: es zu genießen. und nicht sofort nach der replay-taste des erlebens zu suchen.

vielleicht ist es da nur konsequent, dass sich gott unserem verlangen nach unmittelbarem erleben oft genug entzieht.

Written by Henni

30. November 2009 at 22:42

Veröffentlicht in theologie

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bäh bäh

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der hirte also… wir sind es gewohnt, ihn als den zu sehen, der souverän vor seiner herde weggeht und dessen wichtigste aufgabe darin besteht, sie von einem ort zu einem andern zu führen. ich glaube, dass diese auffassung, wenn auch nicht falsch, so doch verkürzt ist. sicherlich gehört es zu seinen aufgaben, die herde zu neuen weiden zu führen, aber seine aufgaben sind vielfältiger und damit auch die bedeutung des bildes tiefer.

Michel Foucault macht in seinem aufsatz „omnes et singulatim“ (zu finden in dem band „Analytik der Macht„) einige sehr lohnenswerte bemerkungen zur rolle des hirten, von denen ich hier einige kurz wiedergeben will. „Die Rolle des Hirten besteht darin, das Heil seiner Herde sicherzustellen. […] Was auch immer der Hirte tut, er tut es zum Wohl seiner Herde.“ mit anderen worten: der hirte bezieht seine daseinsberechtigung allein aus der existenz und dem überleben der herde. wo sie nicht existiert oder zerfällt, hat der hirte seine existenzberechtigung verloren und ist in seiner eigenen existenz bedroht. diese enge bindung stört das einfache, hierarchische bild von führer und geführten. vielmehr zeigt sich eine enge interdependenz zweier existenzen, eine gegenseitige abhängigkeit und angewiesenheit.

und diese verschränkung ist noch einmal vielfältiger. sie ist nicht, sogar unter gar keinen umständen, auf die herde als masse bezogen, sondern auf jedes einzelne mitglied dieser herde. die existenz des hirten hängt voll und ganz vom leben und wohlergehen des individuums ab. Foucault sagt das so: „Es geht nicht darum, alle gemeinsam zu retten, wenn Gefahr im Verzug ist, sondern alles ist eine Frage des beständigen Wohlwollens, das individualisiert und zielgerichtet ist. [Man verlangte vom Hirten] ein individualisiertes Wohlwollen, denn der Hirte wacht darüber, dass alle seine Schafe ohne Ausnahme gesättigt und gerettet werden.“ das wachen bekommt bei ihm einen besonderen fokus, denn hier sieht er den größten einsatz des hirten, die zeigt sich seine existenzielle bindung an seine schafe: „Es macht zwei Aspekte der Aufopferung des Hirten deutlich. Erstens handelt er, müht sich ab und stürzt sich in Unkosten für jene, die er ernährt und die eingeschlafen sind. Zweitens wacht er über sie. Er bringt allen seine Aufmerksamkeit dar, ohne einen von ihnen aus den Augen zu verlieren.

das motiv des wachens, oder des schutzes, drängt sich auch in den vordergrund, wenn man sich die situation eines hirten in der antike, aus der ja unsere biblischen texte stammen und in deren vorstellungen sie verhaftet sind, vor augen hält. die größte bedrohung seiner herde und gerade des individuellen schafes sind wilde tiere. das spielt für uns heute kaum noch eine rolle, war aber zu damaliger zeit allgegenwärtig. der schutz vor den angriffen von raubtieren nahm demzufolge einen großen teil der energie des hirten in anspruch.

setzen wir das voraus, dann erscheinen alle bilder, die visuellen nun, den den hirten an der spitze seiner herde zeigen, als irreführend. denn die meiste zeit war der hirte der antike hinter seiner herde, wo er jedes einzelne mitglied im auge haben konnte und von hinten anschleichende raubtiere abwehren konnte. andernfalls wäre ein solches durchaus in der lage gewesen, das ein oder andere tier zu reißen, bevor der geräuschpegel der anderen den hirten an der spitze alarmiert hätte. vorne den weg zu weisen ist die meiste zeit gar nicht nötig, denn den weg zu einer weide, die die herde bereits kennt, findet sie durchaus ohne hilfe. übrigens hat auch der berühmte psalm 23 den hirten hinter der herde im blick: „Vers 6: Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“ wieso folgen? weil eben das gute und die barmherzigkeit, in den versen davor ausführlich in der person des hirten ausgemalt, sich hinter der herde bewegen.

dies also, der schutz, erscheint als die hauptaufgabe des hirten. schafe können durchaus auch auf eigene faust nahrung finden und ihr überleben sichern. was sie aber nicht können, ist sich gegen wilde tiere zu wehren. im konkurrenzkampf des fressens und gefressenwerdens sind sie auf sich selbst gestellt sichere verlierer. dieses konkurrenzkampfes sind sie erst durch den hirten enthoben, der ihre verteidigung übernimmt.

viel geht einem durch den kopf, wie all das unsere christliche hirtenmetapher prägen kann. einige thesen will ich hier aufstellen: Jesus als der gute hirte sichert zuallererst unser überleben, indem er uns den konkurrenzkämpfen dieser welt entreißt. wir müssen um unser existenzrecht nicht kämpfen, es ist uns durch Jesus sicher. das ist nicht wenig in einer welt, in der schon die verteilung der rein materiellen mittel des überlebens allein und affirmativ durch konkurrenzkämpfe geregelt wird. der gute hirte hält uns den rücken frei, damit wir unseren weg durch die welt gehen können. dieser unterliegt zum glück der korrektur und der planung durch den hirten, liegt aber im vollzug immer in unserer eigenen verantwortung.

den hirten in unserem rücken, also an unserer vewundbarsten und dem blickfeld enthobenen stelle zu wissen, gibt uns die freiheit zu handeln, in der welt im sinne eben dieses hirten zu wirken, der wie gesagt durchaus weiß, welchen weg er für seine herde im auge hat. das gibt zum einen den individuen der herde eine große würde (und um die würde der herde wird sich der nächste teil drehen), ruft aber gleichzeitig auch zur demut. denn egal wie erfolgreich und zielstrebig wir uns nach vorne bewegen, wir hängen ganz von dieser einsamen gestalt hinter uns ab, die sich unter einsatz – und wir wissen, auch unter verlust – ihres lebens an uns gebunden hat.

Written by Henni

13. August 2009 at 22:37

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bäh bäh bäh

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wer in google die suchbegriffe „hirte herde“ eingibt, bekommt wahrscheinlich mehr christlich angehauchte seiten zu sehen als bei einer suche nach „jesus“. das bild vom guten hirten gehört zu den klassischen standards der christlichen ikonographie, es hängt in kitschigen pastellfarben in so manchem gottesdienst raum, ob alt oder retro. ja, eine ganze institution kirche beruft sich in ihren strukturen auf dieses bild. und schließlich kennt, wer keinen psalm je gelesen hat oft doch zumindest den dreiundzwanzigsten, den locus classicus christlicher hirtenmetaphorik.

doch, lese ich mir einige zufällige seiten aus dem google-suchergebnis durch, befällt mich ein leichtes unwohlsein, und das kommt mir aus langer christlicher sozialisation bekannt vor. text über text beschäftigt sich mit dem hirten, der festen schrittes voran geht und den leicht dämlichen schafen, die ihm hinterhertrotten, ohne viel mehr vom weg zu sehen als den quadratmeter unter ihren füßen. das erinnert mich an mehr als eine predigt, die irgendwann zu den worten anhob „schafe sind ja von natur aus dumm“.

zum einen ist es wohl ein leichtes persönliches gefühl von beleidigtsein, das das unwohlsein hervorruft. als tendenziell minderbemitteltes schaf mit sehr eingeschränktem blickfeld möchte ich mich, und wohl kaum jemand sonst, selbst lieber nicht sehen. aber es steht auch quer zu ganz anderen bildern, die christen von sich pflegen. wir malen uns doch auch, und längst nicht nur in emergenten kreisen, als hände und füße gottes, die mutig vorangehen und gottes botschaft und reich in die welt tragen, mit weitsicht und oft auch risikobereitschaft. wie soll das zusammenpassen?

gut, nun gibt es in der biblischen literatur eine unzahl von bildern, die das verhältnis von gott und seinen menschen beschreiben. wir könnten also das mit dem hirten einfach ein wenig mit missachtung strafen und uns auf andere bilder verlegen, die unserer sicht auf auf uns, unseren auftrag und unser vorgehen eher entsprechen. könnten wir. nur stellt sich dagegen eine breite verarbeitung des bildes in allen schichten der bibel, quer durch beide testamente und über alle autoren hinweg. das schreit nach einer auseinandersetzung damit.

was, wenn die metapher gar nicht so schräg zu anderen läuft? was wenn das bild dummerweise in den letzten tausend jahren umgeformt wurde, zu dem was wir heute kennen, aber weg von dem was die ältesten leser vor augen hatten, wenn sie diese texte lasen?

und zumindest eines ist mir dann doch sehr sympatisch: Jesus als der gute hirte. als einer, der ohne zuhause über die felder zieht, staubig und leicht angeranzt und anrüchig, am rande der gesellschaft, auf den man vielleicht auch leicht herabsieht. passt das nicht hervorragend zu dem sohn gottes, der mensch wurde, sich schwach machte, bespuckt und verachtet wurde und schließlich als verurteilter schwerverbrecher einen würdelosen tod sterben musste. mich faszinierte schon immer die demut, die diese gestalt, von der wir alles abhängig machen, uns christen abnötigt. der hirte in der antike ist genau so eine gestalt.

für heute belasse ich es bei dieser problemanzeige und dem ausblick und werde in den nächsten tagen versuchen, einen genaueren blick auf das bild des hirten und seiner herde zu werfen. ich denke, es wird sich lohnen.

Written by Henni

11. August 2009 at 21:41

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ringelpiez

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sprach: „ich liebe dich!“.

austin sagt: ein performativer sprachakt, und ist er erst getan, ist das, was er sagt auch hergestellt: die liebe. jedenfalls, wenn auf den akt die erwartete re-akt-ion folgt. sagt die konvention.

sprach: „ich liebe dich!“ … spricht: „ich liebe dich auch!“

von nun an sei beziehung, sei verbindung, zwei menschen, die aussprachen, was sie fühlen und nun darin verbunden sind. und nun? was folgt?

folgt nun:

sprach: „ich liebe dich!“ … spricht: „ich liebe dich auch!“
sprach: „ich liebe dich!“ … spricht: „ich liebe dich auch!
„sprach: „weißt du, das ich dich liebe?“… spricht: „ja, ich weiß, dass du mich liebst!
„sprach: „ich liebe dich!“ … spricht: „ich liebe dich auch!“
„ich liebe dich!“ … „ich liebe dich auch!“
„ich liebe dich sehr!“ … „ich liebe dich noch viel mehr!“

und so lebten sie glücklich bis ans ende ihrer tage… oder bis sie sich vor lauter drehen um sich selbst vor die füße kotzten.

austin sagt: der sprachakt stellt die beziehung her. wir wissen: bleibt es dort stehen, verharrt die beziehung im gerade-geworden-sein. bis ans ende ihrer tage. nancy schreibt: „closing in of the horizon“

was folgen sollte:

kraft schöpfen
kraft geben
los gehen
raum geben
zurückkehren
zusammen gehen
aufeinander warten
weitergehen
vermissen
wiedersehen

beziehung die sich immer nur auf sich selbst bezieht, immer nur sich ihrer selbst versichert, dreht sich im kreis und bohrt sich immer mehr in den boden, wird unterirdisch. beziehung, die nicht freisetzt, aus ihr heraus loszugehen, zu handeln, zu handeln, zu berichten, schließt unseren gesichtskreis, lässt uns im tunnel blicken, taumelnd gehen, stille stehen

sang: „ich liebe dich, herr!“

francke oder wer auch immer sagt: das ist bekehrung, und ist sie erst geschafft, treten wir ins ewige leben ein. über die reaktion können wir uns gewiss genug sein.

sparen wir uns die redundanz, hören wir stattdessen ein lobpreislied.

wie haben nun: kraft, identität, einen ursprung und eine heimat. wo bleibt das, was folgen sollte? hinausgehen, losgehen, handeln, nachhause kommen, die welt verändern (verdammt noch mal), LEBEN

lassen wir die bekehrung nicht hinter, aber unter uns! stellen wir uns auf sie, verharren kurz… und gehen los. lassen sie dort, wo sie hingehört: unter uns, an die basis. aber drehen wir uns nicht um sie, bis sie vor unserer kotze stinkt.

sie ist sicher, die reaktion ist versprechen, ewiges versprechen, gehaltenes versprechen!

warum müssen wir sie den ganzen tag befühlen, ob sie hält und sonst nichts zu tun in der lage sein?

Written by Henni

19. Februar 2009 at 21:36

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weihnachten

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morgen ist es wieder soweit: weihnachten, das fest der liebe… genauer gesagt wohl der liebe gottes, fleisch geworden in Jesus, der vor etwas mehr als 2000 jahren durch die judäische nacht irrte und einen platz suchte, um geboren zu werden. und eine schmutzige krippe fand…

und heute, 2000 jahre später, zieht die liebe gottes immer noch umher und sucht einen ort, in die welt kommen zu dürfen, immer wieder neu. wird sie ihn finden? wird man ihn ihr gewähren? und wenn ja, wird es eine dreckige futterkrippe sein oder darfs ein wenig mehr sein?

um uns herum eine welt, die zugrunde geht, menschen die vor die hunde gehen durch gegenseitige unterdrückung, ausbeutung und mißbrauch. eine welt, die die liebe gottes braucht, die sie braucht wie sonst nichts gutes…

gewähren wir ihr diesen platz? lassen wir zu, dass sie in uns geboren wird, aus uns herauswächst, uns dabei sprengt und dieser welt luft zum atmen gibt?

mein leben ist auch nicht mehr als eine verschissene krippe, mehr hab ich nicht anzubieten… aber die soll Jesus haben. Herr, nimm sie dir, auch gegen meine willen. was ich nicht ertragen kann, soll nicht durch meine mitwirkung weiterleben können… ich ertrage eine welt ohne Jesus nicht… was ich habe, soll Dein sein!

Hark, the herald angels sing…

Written by Henni

23. Dezember 2008 at 18:30

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